Familie

PKV oder GKV mit Kindern: So vergleichst du Familienbeiträge

Vergleiche bei Familienplanung die Beiträge für alle betroffenen Personen. Ein günstiger Erwachsenenbeitrag sagt wenig darüber aus, wie teuer das gesamte Szenario mit Kindern wird.

GKV: Familienversicherung hat Voraussetzungen

Die beitragsfreie Mitversicherung hängt unter anderem von Alter, Einkommen und Versicherungsstatus ab. Bei verheirateten oder eingetragenen Eltern kann sie für Kinder ausgeschlossen sein: wenn der nicht gesetzlich versicherte Elternteil regelmäßig mehr als ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient und zugleich ein höheres Gesamteinkommen als der gesetzlich versicherte Elternteil hat. Entscheidend ist die Prüfung der Krankenkasse. Voraussetzungen in § 10 SGB V.

PKV: Beiträge für Kinder separat berücksichtigen

Ergänze die tatsächlichen Krankenbeiträge je Kind aus einem Angebot. Prüfe außerdem, ob ein Pflegepflichtbeitrag anfällt. Beiträge für Kinder können unter bestimmten Voraussetzungen beim Arbeitgeberzuschuss berücksichtigt werden; der Gesamthöchstzuschuss steigt dadurch nicht. Rechtsgrundlage für den Zuschuss.

Was das Familienszenario zeigt

Grenze des Vergleichs: Partnerbeiträge, unterschiedliche Tarife pro Kind und weitere Selbstbehalte der Kinder sind nicht enthalten. Der Erwachsenenvergleich „Heute“ ergänzt keine Kinderbeiträge, auch wenn du bereits Elternteil bist.

Vor einer Entscheidung klären

Lass die konkrete Familienversicherung von der Krankenkasse und die Zuschussfähigkeit vom Versicherer beziehungsweise Arbeitgeber bestätigen. Falls die Kinder unterschiedliche Angebote haben, verwende den durchschnittlichen Monatsbeitrag je Kind und prüfe das Ergebnis anhand der Einzelbeiträge.

Pflegebeiträge und Kinderabschläge beim BMG

Beitragsstand 2026 · redaktionell geprüft am 7. Oktober 2026

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